Handeln bedeutet verhandeln. Gut verhandeln kann nur, wer über alle Fakten und Risiken vollständig informiert ist. Über die rechtlichen Hintergründe nicht informiert zu sein, bedeutet  ein unnötiges Risiko einzugehen, womöglich mit teuren Folgen. Wir beraten Sie gern zu allen rechtlichen Fragen des Handelsrechts. Soweit gewünscht oder erforderlich, übernehmen wir die Verhandlungen, sollte es nötig werden, auch vor Gericht. Vorsorgend versuchen wir, durch den Entwurf stabiler und ausgewogener Verträge unnötige Verhandlungsprobleme zu vermeiden.

Anwendungsbereich des Handelsrechts
Wen betrifft das Handelsrecht überhaupt? Das Handelsrecht ist das sogenannte Sonderzivilrecht der Kaufleute. Geregelt ist es im Handelsgesetzbuch (HGB). Die Normen des HGB treten neben die allgemeinen Regelungen des Zivilrechts, insbesondere des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Anwendung findet es auf die sogenannten Kaufleute, was allerdings keine Beschränkung auf den Handel bedeutet. Das Handelsrecht findet auch Anwendung auf Handwerker und produzierende Industrie. Denn Kaufmann ist nach § 1 HGB, unabhängig von der Eintragung im Handelsregister, wer ein Gewerbe betreibt, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert. Ein Gewerbe ist jede erlaubte, selbständige, nach außen erkennbare Tätigkeit, die planmäßig, für eine gewisse Dauer und zum Zwecke der Gewinnerzielung ausgeübt wird und kein „freier Beruf” ist.

Typische Fälle des Handelsrechtes
Kaufverträge unter Kaufleuten, Geltendmachung von Gewährleistungsrechten, unterlassene unverzügliche Kontrolle gemäß § 377 HGB.

Überprüfung oder Gestaltung von HandelsvertreterverträgenGeltendmachung des Ausgleichsanspruchs des Handelsvertreters § 89b HGB.